Radiowellen-Faltenbehandlung

Radio-Frequenz-Systeme nutzen die Energie der Radiowellen, um die Haut zu straffen. Dabei sind keine operativen Schnitte notwendig; auch entstehen keine Verletzungen der obersten Hauschicht. Radiowellen kommen dort zur Anwendung, wo Botulinumtoxin und Hyaluronsäuren nicht mehr gut angewendet werden können, nämlich im Bereich der sog. Hängewangen und des Halses.

 Nachfolgend beantworten wir häufig gestellte Fragen.

1. Was bedeutet Radiowellen-Faltenbehandlung?
2. Welche dermatoästhetischen Eingriffe kann man damit
    durchführen?
3. Wie erfolgt die praktische Durchführung?
4. Welche Nebenwirkungen können auftreten?
5. Welche Effekte dürfen Sie erwarten?
6. Was kostet die Radiowellenbehandlung?

 1. Was bedeutet Radiowellen-Faltenbehandlung?

 Bei der Radiowellen-Faltenbehandlung verwendet man Geräte, die hochfrequente Wellen (z.B. 2,2 MHz) erzeugen, um das Bindegewebe unter der Haut zu erhitzen. Dadurch ziehen sich die kollagenen Fasern zusammen und straffen die Haut. Es resultiert ein „Lifting-Effekt“.

 2. Welche dermatoästhetischen Eingriffe kann man damit
     durchführen?

 Die Radiowellengeräte können prinzipiell an jeder Körperzone eingesetzt werden, bei der das Bindegewebe gestrafft werden soll. Besonders geeignet ist jedoch der Gesichts-, Hals- und Dekollteebereich. Auch  können nun diejenigen Problemzonen behandelt werden, die einer Botulinumtoxin- oder Hyaluronsäuretherapie schwer zugänglich sind (z.B. „Hänge-Wangen“).

 3. Wie erfolgt die praktische Durchführung?

 Nach sorgfältiger Reinigung der zu behandelnden Hautareale wird eine spezielle Creme aufgetragen. Anschließend kommt der Radiowellenapplikator in kreisenden Bewegungen zum Einsatz, bis der Patient eine deutliche Erwärmung der Haut verspürt. Das Auftragen einer Betäubungscreme ist nicht erforderlich. Eine Sitzung dauert je nach zu behandelnder Fläche 15-30 Minuten. Im Allgemeinen sind 2-3 Sitzungen erforderlich, um eine guten Straffungseffekt der Haut zu erzielen. Da der eigentliche Hautalterungseffekt nicht gestoppt wird, sind nach individuell unterschiedlicher Zeit, weitere Sitzungen notwendig (z.B. nach 1-2 Jahren).

 4. Welche Nebenwirkungen können auftreten?

 Das Nebenwirkungsrisiko ist minimal. Durch die Erwärmung der Haut kommt es zu einer individuell unterschiedlichen Rötung, die meist innerhalb einer Stunde, spätestens bis zum nächsten Tag wieder abklingt. Im Unterschied zur ablativen Lasertherapie wird die oberste Hautschicht nicht verletzt und bildet insofern keine obligaten Krusten. Sie haben keine „Ausfallzeit“ und können alle Aktivitäten sofort wieder aufnehmen. Seltenste, individuelle Nebenwirkungen besprechen wir gerne im Rahmen eines individuellen Beratungsgespräches mit Ihnen.

 5. Welche Effekte dürfen Sie erwarten?

 Die Radiowellenbehandlung kann die Haut straffen. Besonders geeignet sind der Gesichts-, Hals- und Dekollteebereich. Viele Patienten bemerken eine rasch einsetzende Besserung. Die eigentliche anhaltende Kollagenneubildung mit weiterer Verbesserung des Therapieergebnisses erfolgt noch  nach Wochen und bis zu 6 Monate nach der Radiowellensitzung.

Bei sehr ausgeprägten Befunden sind weiterhin operative Methoden notwendig (z.B. Facelift, Halslift)

 6. Was kostet die Radiochirurgie für ästhetische Eingriffe?

 Grundlage der Abrechnung ist die Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ). Die Kosten richten sich nach dem Umfang der Behandlung. Pro Sitzung betragen sie 150-250 €.