Hier haben wir wissenswertes speziell über Besenreiser für Sie im kurzen Überblick zusammengestellt.
Beachten Sie auch unsere weiterführenden Informationen auf der rechten Seite.

 

Was sind Besenreiser?

Kleinste ausgeleierte Venen bezeichnet man als Besenreiser. Sie sind oftmals die Folge „schwachen Bindegewebes“. Schwangerschaften, die Einnahme der „Pille“ oder das Vorliegen größerer Krampfadern fördern ihre Entstehung. Besenreiser selbst haben keinen Krankheitswert.

Was kann ich gegen Besenreiser tun?

Besenreiser haben keinen Krankheitswert, sie stellen aber für viele Betroffene ein kosmetisches Problem dar.

Prophylaktisch kann man nur sehr wenig gegen Besenreiser tun. Die „Pille“ sollte möglichst nicht eingenommen werden, wenn man zu Besenreisern neigt. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen ist sicherlich empfehlenswert, aber unkomfortabel. Besenreiser können verödet oder gelasert werden.

Bei der Verödung wird eine Flüssigkeit mit einer sehr kleinen Nadel in die Besenreiser injiziert. Diese Flüssigkeit wirkt quasi wie ein Klebstoff, der die Besenreiser verschließt. Sie sind dann kaum oder nicht mehr sichtbar. Bei korrekter Technik ist die Verödung eine sehr effektive Methode. Sie ist entgegen landläufiger Meinung kaum schmerzhaft!

Das Lasern hat vor allem bei kleinsten Besenreisern den Vorteil, dass man das Gefäßlumen nicht „treffen“ muss. Der Laser arbeitet mit hochenergetischem Licht, welches die Gefäßwand in Folge der Hitzeeinwirkung „verschweißt“. Mit dem Laser erzielt man ähnliche Ergebnisse wie mit der Verödung.

Die Ergebnisse beider Methoden sind erst nach 4-5 Wochen beurteilbar. Meist sind mehrere Sitzungen notwendig. Häufig werden beide Methoden miteinander kombiniert.

In den meisten Fällen können Besenreiser nicht vollständig entfernt werden. Besserungen von 70-80% sind in vielen Fällen aber realistisch.

Von Bedeutung für die Verödung und das Lasern von Besenreisern ist, dass die Haut vor der Behandlung nicht zu stark gebräunt ist! Auch bis zu 4 Wochen nach der Behandlung sollte zu intensive Sonneneinstrahlung (auch Solarium) gemieden werden. Andernfalls können Pigmentverschiebungen auftreten, die leider recht lange anhalten können. Nach der Verödung müssen Kompressionsverbände über 48 Stunden angelegt werden.

Welche Kosten entstehen?

Die Behandlung von Besenreisern ist ein ästhetischer Eingriff, der von Krankenkassen nicht getragen wird. Die Kosten richten sich nach der Größe des zu behandelnden Areals. Die Verödung kostet meist 35 € (nach GOÄ).