Die Photodynamische Therapie ist eine neue Methode zur Behandlung von Hautkrebsvorstufen und bestimmten Hautkrebsformen. Sie führt zu hervorragenden kosmetischen Ergebnissen. Ein operativer Eingriff ist dann nicht mehr notwendig.

Die Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Photodynamische Therapie haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei uns in der Praxis.

 








Fragen:
1. Was ist die PDT?
2. Wie funktioniert die PDT?
3. Welche Hautveränderungen kann man damit behandeln?
4. Welche Hautkrebsformen kann man nicht behandeln?
5. Welche Nebenwirkungen können auftreten?
6. Welche Vorteile hat die PDT gegenüber der Operation oder der  Kältetherapie?
7. Was kostet die Therapie?

 

1. Was ist die PDT?

PDT ist die Abkürzung für Photodynamische Therapie. Es handelt sich um eine neue Methode zur Behandlung von Hautkrebsvorstufen und bestimmten Hautkrebsformen. Ein operativer Eingriff ist dann nicht mehr notwendig.

2. Wie funktioniert die PDT? 

Bei der PDT wird auf  die zu behandelnden Stellen zunächst  eine spezielle Creme aufgetragen. Sie muss unter Lichtabschluss 3 Stunden einwirken. In dieser Zeit reichert sich ein spezieller Wirkstoff der Creme selektiv in den krankhaft veränderten Zellen an. Die Zellen werden dadurch sehr lichtempfindlich für rotes Licht. Genau dieses rote Licht richten wir anschließend auf  die Stellen. Die Belichtungsdauer beträgt 8-10 Minuten. Während der Belichtung werden die schadhaften Zellen zerstört.

Für ein optimales Behandlungsergebnis werden meist 2 solcher Sitzungen benötigt.

3. Welche Hautveränderungen kann man damit behandeln?

Die PDT ist zur Behandlung  von aktinischen Keratosen, von oberflächlichen Basaliomen und des Morbus Bowen zugelassen. Zudem ist die Therapie von Frühformen des Spinalioms (Plattenepithel-Karzinoms) möglich.

Vermutlich können in Zukunft auch andere Hauterkrankungen damit behandelt werden (z. B. Psoriasis, granulomatöse Erkrankungen, kutane Lymphome etc.). Hierzu müssen jedoch erst noch Studien seitens der Universitätskliniken durchgeführt werden. 

4. Welche Hautkrebsformen kann man nicht behandeln?

Die PDT ist nicht geeignet für die Behandlung von Melanomen, tieferen Spinaliomen oder sklerodermiformen (narbigen) Basaliomen. 

5. Welche Nebenwirkungen können auftreten? 

Während der Belichtung kann ein relativ unangenehmer Schmerz auftreten. Dieser ist keinesfalls gefährlich, sondern Zeichen dafür, dass die schadhaften Zellen erfolgreich zerstört werden. Bitte teilen Sie uns mit, wenn die Behandlung zu unangenehm wird. Wir können dann mittels Kühlung oder bei kleinen Arealen durch eine lokale Betäubung, die Missempfindungen verringern.

Nach der Belichtung werden die zerstörten Zellen abgestoßen. Hierbei können nochmals Schmerzen (4-24 Std.), Rötung (1-2 Wochen), Krusten (2-5 Tage), Schwellung (2-4 Tage) oder Farbveränderungen der Haut (2-4 Wochen) auftreten. Nach 2-3 Wochen ist die Haut im Allgemeinen abgeheilt. 

6. Welche Vorteile hat die PDT gegenüber der Operation oder der Kältetherapie?

Die PDT erzielt ein exzellentes kosmetisches Ergebnis. Bei kleinen Herden, die auch operiert werden könnten, bleibt keine Narbe zurück. Ein großer Vorteil der PDT ist der, dass hiermit auch größere Areale behandelt werden können, die einer Operation nicht zugänglich sind. Dabei werden nur die geschädigten Zellen zerstört, während gesunde geschont werden. Insbesondere im Gesicht zeigen sich neben den sichtbaren aktinischen Keratosen fast immer versteckte, nicht sichtbare Läsionen. Diese werden bei großflächiger Anwendung der PDT gleich mitbehandelt! 

7. Was kostet die Therapie? 

Private Krankenversicherer übernehmen üblicherweise die Kosten, gesetzliche Krankenversicherer nicht.

Die Kosten richten sich sehr nach der Größe des zu behandelnden Areals und der damit notwendigen  Menge der speziellen Creme. Im Gesichtsbereich betragen sie nach GOÄ (Gebührenordnung der Ärzte) üblicherweise 200 – 600 €.